Bild nicht gefunden
  zurück
Gemeindeschwestern
Um dem akuten Ärztemangel in der Nachkriegszeit zu begegnen, wurden in vielen kleinen Orten der DDR Gemeindeschwestern eingesetzt. Sie waren die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Beschwerden, führten in Absprache mit den Ärzten Untersuchungen durch, machten Hausbesuche und betreuten die Kranken. Die erste Gemeindeschwester in Bräunsdorf hieß Herta Günter. Sie begann ihre Tätigkeit kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
Bild nicht gefunden
Gemeindeschwester Herta Günther
Quelle: unbekannt
1952 wurde die erste Gemeindeschwesternstation im Ort eingerichtet. Sie befand sich im ehemaligen Lebensmittelgeschäft Kertscher, heute Untere Dorfstraße 27 (Fam. Nadler). 1959 erfolgte der Umzug in neue Räume in der Oberfrohnaer Straße 2 (heute Fam. Rudolph). Mitte der 1970er Jahre wurde dort auch eine Arztpraxis (Dr. Grobe) und später eine Zahnarztpraxis (Dr. Pelz) eingerichtet. Die Zahnarztpraxis zog im Oktober 1992 aus Platzgründen in neue Räume in der ehemaligen Strumpffabrik Illgen am Großen Teich, wo sie bis 2006 geöffnet war. Beide Praxen und auch die Gemeindeschwestern gibt es heute leider nicht mehr.
Weitere Links:

Schwester Agnes

Weitere Quellen:

Bölke, Johannes
Bräunsdorfer Chronik 1985

Frenzel, Siegfried
Bräunsdorfer Geschichten und Geschichte, Buch 1, Seite 101
Bild nicht gefunden
Text und Layout: AG Chronik Bräunsdorf