Hochwasser 2013
Der Mai 2013 war in Sachsen extrem nass. Im Landesmittel fiel fast doppelt so viel Regen wie
üblich, weshalb die Böden völlig gesättigt waren. Am Morgen des 30. Mai setzte starker Dauerregen
ein, der sich insbesondere im Erzgebirge und im Vogtland extrem intensivierte.
Diese Wetterlage war der Auftakt zu schweren Hochwassersituationen in Mitteleuropa.
In Bräunsdorf kam es in der gesamten Ortslage zu starken Überschwemmungen. Die Ortsfeuerwehr war
teilweise bis in die Nachtstunden im Einsatz. Am 31. Mai verstärkten sich die Regenfälle am Nachmittag
noch einmal. Der Dorfbach trat an mehreren Stellen über seine Ufer. Besonders betroffen waren die Straße
Bodenreform und die Obere Dorfstraße an der Strumpffabrik.
Dorfbach an der ehemaligen Gaststätte "Zur Linde"
Foto: Siegfried Frenzel
Überflutung im Oberdorf
Foto: unbekannt
In den folgenden Jahren wurde ein Hochwasserrisikomanagementplan erstellt. Eine der ersten Maßnahmen aus
diesem Plan war der Abriss der Röhren-Unterführung an der Strumpffabrik und deren Ersatz durch ein
rechteckiges Bauwerk mit größerem Querschnitt.
Dorfbach an der Strumpffabrik vor dem Hochwasser
Foto: Christian Ernst
Hochwasser im Dorfbach an der Strumpffabrik
Foto: Christian Ernst
Weitere Quellen:
Reinsberg, Hartmut
Heimatblatt Bräunsdorf, Heft 2/2013, Seite 3
Wikipedia, Hochwasser in Mitteleuropa.
Webseite der Firma
Infraplan.
Hochwasser in Bräunsdorf
1927
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Text und Layout: AG Chronik Bräunsdorf